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Gewaltprävention im Klassenzimmer

Ralph Kappelmeier und Anja Leimkugel leiteten Kurs an der Schnelldorfer Grundschule – „Zivilcourage       fördern“

 

 

SCHNELLDORF (fsm) – An einem Kurs zur „Gewaltprävention“ haben an der Schnelldorfer Grundschule über 20 Lehrkräfte teilgenommen. Sie kamen aus Feuchtwangen, Rothenburg, Dinkelsbühl, Wassertrüdingen und Schnelldorf.

Geleitet wurde die Schulung von den Polizeibeamten Ralph Kappelmeier und Anja Leimkugel. Wie sie betonten, soll der Kurs den Lehrern später im Unterricht helfen, Konflikte besser bewältigen zu können oder gar nicht erst entstehen zu lassen.

Gemeinsam mit der Dominik-Brunner-Stiftung finanziere der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) das Programm „pack ma’s“. In dessen Rahmen bilden Ralph Kappelmeier und Anja Leimkugel seit Jahren in ihrer Freizeit ehrenamtlich Pädagogen zu Multiplikatoren aus, die dann ihre Erfahrungen an die jeweiligen Kollegien weitergeben sollen.

Nach verschiedenen Übungen wurden beim Kurs in Schnelldorf im Rahmen einer Diskussion Tipps für die Arbeit an den Schulen gegeben und entsprechende Ziele definiert. So gelte es unter anderem, in den Klassen Vertrauen zu schaffen und Berührungsängste abzubauen. Eine „gewalttätige Handlung“ könne, wie Ralph Kappelmeier weiter ausführte, beispielsweise nach einer Provokation entstehen.

In Krisensituationen richtig verhalten

In Rollenspielen lernten die Lehrkräfte auch, wie man sich in Krisensituationen richtig verhält und wie man entsprechendes Wissen im Unterricht umsetzen kann. Wie sie bei Schülern Zivilcourage und Empathiefähigkeit fördern oder den Umgang mit Konflikten verbessern können, erfuhren sie ebenfalls.

Lehrerin Gertraud Smolka von der Schule in Schnelldorf dankte Ralph Kappelmeier und Anja Leimkugel für den Lehrgang. Auch sie könne daraus „sehr viel“ für ihre Klassen mitnehmen.

Copyright (c) FLZ Ausgabe 03/12/2019


Grundschule Schnelldorf ab kommendem Schuljahr 2019/20 "Flexible Grundschule"

Die Grundschule Schnelldorf erhielt die Auszeichnung als "Flexible Grundschule". Das bedeutet, dass die Kinder in den ersten beiden Jahrgangsstufen ab dem kommenden Schuljahr 2019/20 diese Klassen in einem, zwei oder drei Jahren durchlaufen können. Dadurch wird ermöglicht, dass das einzelne Kind noch besser seinen Fähigkeiten entsprechend gefördert werden kann. 

Nähere Informationen hierzu entnehmen Sie bitte dem folgenden Zeitungsartikel oder den Seiten des Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB).